Das richtige Outfit für festliche Anlässe

Der richtige Anzug für Feierlichkeiten ist nicht schwer zu finden.

Was trägt FRAU zu festlichen Anlässen? Und was bedeuten die Dresscodes „Cocktail“, „Black Tie“ oder „White Tie“ auf formellen Einladungen? Einladungskarten zu festlichen Anlässen können mitunter mittelschwere Stressanfälle auslösen: Ob intime familiäre Feierstunden, kirchliche Zeremonien, Opernpremieren oder großer Red Carpet-Auftritt – die Kleiderordnung unterliegt mitunter strikten Mode-Reglements und festverankerten gesellschaftlichen Konventionen. Um bei wichtigen Events nicht over- oder underdressed zu erscheinen, muss man die Sprache der Mode richtig verstehen.

Von Geburtstagsparty bis Grillfest

Festliche Anlässe, die einen zwanglos lockeren Wohlfühlrahmen bilden, erfordern kein starres Modediktat. Wer zu Geburtstagsfete, Einweihungsparty oder Grillfest in familiärer Runde oder bei guten Freunden eingeladen ist, der trägt dem Anlass und der Jahreszeit entsprechende Garderobe. Vom urbanen Casual Style mit Jeans, Bluse und Blazer bis hin zum ausgefallenen Motto-Dresscode im hippieesken Flower Power-Kleid ist so ziemlich alles erlaubt. Vorausgesetzt, man fühlt sich wohl und es gefällt den Gastgebern. Eine Ausnahme: Die Festtagseinladung zu Weihnachten und Pfingsten bei älteren Herrschaften Generation 80 + – selbst im kleinen Familienkreis bei Oma und Opa – sollten nicht in zu provokanter, lässiger und sexy verspielter Kleidung wahrgenommen werden.

Konfirmation, Kommunion und Jugendweihe

Der richtige Anzug für Feierlichkeiten ist nicht schwer zu finden.Eine fröhliche kirchliche Feierstunde unterliegt keinen strengen Modenormen. Zur Kommunion, Konfirmation oder Jugendweihe tragen die Damen dezent farbiges Kostüm, Hosenanzug, Kleid oder modische Blazer-Rock-Kombination. Dem besonderen Anlass gemäß, möchte insbesondere die Mutter des stolzen Sprösslings „schick in Schale“ glänzen. Ein stilsicherer und eleganter Auftritt gelingt mit unifarbenem Etuikleid und farblich passenden Accessoires, wie Seidenschal, Henkeltasche, Pumps oder Ballerinas und klassischem Perlen-Schmuck. Absolute No-Gos: Schulterfreie oder zu tief dekolletierte Kleidung, zu grelle Popfarben, Miniröcke und transparente Outfits.

Konservativ und konformistisch zur Beerdigung

Dem pietätvollen Anlass geschuldet, ist Schwarz traditionell Pflichtfarbe bei Trauerzeremonien. Die Herren erscheinen im schwarzen Anzug mit weißem Hemd; die Damen tragen klassische Garderobe in gedeckten Farben. Kleiner Kleider-Knigge: Je enger der Verwandtschaftsgrad zum Verstorbenen ist, desto dunkler sollte die Kleidung gehalten sein. Anthrazit, Grau, Marine oder Schwarz sind konservative Farbnuancen zum schlichten Kostüm, Kleid oder Hosenanzug. Auch die Accessoires müssen unauffällig und zurückhaltend gewählt werden – vom Schal, über den Schmuck, bis hin zur Handtasche. Dennoch sind dezente Farbtupfer erlaubt. Grundsätzlich gilt die Benimmregel: angemessene Garderobe laut Einladungskarte. Keine Dame sollte in der Kirche tief dekolletiert, im kniefreien Rock oder gar unbestrumpft erscheinen. Tabu sind auch Kleider mit großformatigen, plakativen Prints, zudem Glitzer, Strass und Pailletten.

Ganz in weiß…

… mit einem Blumenstrauß! Zum wohl schönsten festlichen Anlass trägt generell nur die Braut ein unschuldig weißes (Hochzeits-)Kleid. Die Hochzeitsgäste wählen nachmittags Anzug und Cocktailkleid und abends Smoking bzw. Frack und bodenlanges Abendkleid. Doch auch hier gibt es unkonventionelle Ausnahmen im Dresscode: Bei einer Traumhochzeit am Südseestrand dürfen die Gäste schon einmal barfuß in einheitlich sommerlich weißer, legerer Garderobe erscheinen. Ob das Brautkleid nun kniekurz oder bodenlang, mit oder ohne Schleppe und Schleier, blütenweiß, cremeweiß, champagnerfarben oder lachsrosa gewählt wird, obliegt allein dem persönlichen Stilempfinden. Modische Finessen und kreative Fantasien sind durchaus erwünscht, geht es doch um ein klares Statement mit weithin strahlender Signalwirkung.

Der Cocktailempfang

Vernissagen, elitäre Gartenfeste und Kulturkonzerte besucht FRAU im Cocktailkleid. Die Herren tragen komplettierend Anzug und Krawatte. Die formelle Nachmittagsgarderobe darf gern farbenfroh, schick und subtil raffiniert sein. Klassisches Beispiel: das kleine Schwarze à la Chanel. Das Cocktailkleid endet auf Höhe der Knie, präsentiert sich in A-Linie schwingend, plissiert oder figurnah schmal geschnitten und zeigt dezentes Dekolleté. Bitte nicht zu sexy und stylish! Kombiniert mit hohen Pumps, kleiner Henkeltasche oder Clutch und echtem Schmuck, machen die Damen im Cocktailkleid auf jedem Gesellschaftsparkett eine formvollendete Figur.

Red Carpet-Events und Opernpremieren

Wenn bei Opernpremieren, Klavierkonzerten, Hochzeiten oder Red Carpet-Galas ab 18.00 Uhr der Dresscode „Black Tie“ oder „Cravate Noir“ erwünscht ist, bedeutet das für Herren Smokingpflicht, auch „kleiner Gesellschaftsanzug“ genannt. Die Damen tragen ein bodenlanges Abendkleid, gern schulterfrei und mit großem Dekolleté. Edle Roben aus fließender Seide, Samt oder Satin setzen der Fantasie keine Grenzen. Dennoch gilt: Das Kleid sollte mit reduzierten Farben und Schnitten und dezenten Mustern überzeugen. Also bitte keine Cinderella-Robe mit Tüll und Taft und kein grelles Multicolour-Ensemble! Signature-Accessoires wie Satin-Clutch und glamouröse High Heels sind unverzichtbar stilvolle Abendbegleiter.

Der ganz große Auftritt

Empfänge von Staatoberhäuptern und Königshäusern wie auch große Opernbälle erfordern einen besonders formellen Dresscode. „White Tie“ oder „Cravate Blanche“ ist der Galaauftritt der Superlative. Wer einmal in den Genuss dieser höchsten gesellschaftlichen Ehre kommt, der darf ohne Scheu klotzen, statt kleckern. Die Herren tragen standesgemäß Frack, den „großen Gesellschaftsanzug“; die Damen schweben in einem bodenlangen Ballkleid ein. Dieses kann aufwendig, effektvoll und glamourös in Spitze, Chiffon, Seide oder Tüll schimmern. Kostbarer, echter Brillant-Schmuck, Colliers, Tiaras sowie Abendhandschuhe und Schleppen setzen die Festrobe effektvoll in Szene. Wer bei einem offiziellen Bankett den unverzeihlichen Fauxpas begeht, underdressed zu erscheinen, der muss zwangsläufig mit seinem Ausschluss von den Festivitäten rechnen. Eine Nichteinhaltung der „White Tie“-Kleiderpflicht kommt einem offenen gesellschaftlichen Affront gleich.

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