Selbstständig mit eigenem Modeshop

Sich mit einem eigenen Mode-Onlineshop selbstständig machen – diesen Traum entwickeln viele modeinteressierte Menschen und hoffen, dass sie erfolgreich ihr Hobby zum Beruf machen können. Die Realität ist jedoch sehr komplex und wie für alle Existenzgründer gilt: Die Geschäftswelt wartet nicht ausdrücklich auf den neuen Shop, so attraktiv er auch sein mag. Aus diesem Grund sollte der Schritt in die Selbstständigkeit sorgfältig vorbereitet werden.

Die Konkurrenz schläft nicht

Ob in der realen Geschäftswelt oder online: Gute Läden für Mode aller Art zu günstigen Preisen gibt es bereits sehr viele – hier ist es wichtig, mehrere Strategien miteinander zu verknüpfen, um aus der Menge herauszuragen. Und zunächst muss ein genauer Blick auf die Konkurrenz geworfen werden, um überhaupt ein prägnantes Alleinstellungsmerkmal zu entwickeln. Die eigene Begeisterung für eine bestimmte Mode allein genügt nicht, denn wenn diese Idee schon mehrfach in ähnlicher Form vorhanden ist, ist der Markt schnell gesättigt und es entsteht keine ausreichende Nachfrage. Also muss der neue Modeshop ein Angebot haben, dass es in dieser Form nicht gibt oder bei dem die Preise äußerst attraktiv gestaltet sind.

Ebenso wichtig: die Zielgruppe

Das beste und hochwertigste Sortiment in den neuesten Trends ist sinnlos, wenn es an den Bedürfnissen der Zielgruppe vorbei geht. Neben der Markt- und Konkurrenzanalyse muss vor der Gründung des Shops also auch die Zielgruppe genau definiert werden. Nur bei einem optimal auf die künftigen Kunden abgestimmten Angebot lassen sich zufriedene Kunden gewinnen, die zusätzlich den Shop weiterempfehlen. Auch hier gilt: Die eigene Begeisterung reicht nicht aus – auch die Kunden müssen sich begeistern lassen.

Waren und Warenwirtschaft

Gute, modische Kleidungsstücke fallen nicht vom Himmel – sie müssen zu optimalen Konditionen eingekauft, gelagert und ansprechend im Shop präsentiert werden. Bevor der Shop an den Start gehen kann, muss die Beschaffung bzw. der Einkauf bis ins Detail geregelt sein – denn gerade in der sensiblen Anfangsphase darf es nicht vorkommen, dass Ware nicht am Lager ist. Der Aufbau guter, zuverlässiger Einkaufskontakte ist also unerlässlich und dient als tragfähiges Fundament für den Shop.

Da sich die Nachfrage in der Regel nie genau vorhersagen lässt, müssen ausreichende, für Kleidung geeignete Lagermöglichkeiten vorhanden sein. Deren Kapazitäten sollten außerdem so ausfallen, dass plötzliche Überhänge sich noch gut verstauen lassen, ohne dass der Überblick verloren geht. Dies gilt auch für den Fall, dass sich überraschend gute Ware aus Sonderaktionen findet, die eventuell nicht ins aktuelle Sortiment oder zur Jahreszeit passt und die erst in einem halben Jahr angeboten wird.

Der Onlineshop

Für Existenzgründer gibt es verschiedene Open Source-Shopsysteme, zum Beispiel osCommerce, die ohne Lizenz ganz einfach genutzt und beliebig an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden können. Auf diese Weise kann dem Shop mit wenig Aufwand ein individuelles Gesicht gegeben werden und er bildet mit dem Angebot eine harmonische Einheit. Die Pflege dieser Shops ist mit durchschnittlichen IT-Kenntnissen leicht möglich, so dass der Inhaber seinen Shop jederzeit vollkommen selbstständig pflegen und aktualisieren kann – eine Grundvoraussetzung für ein lebendiges, attraktives Angebot.

Sollte für die erste Einrichtung des Shops die Erfahrung fehlen, kann diese für osCommerce, aber auch für andere Shopsysteme durch ein professionelles Unternehmen wie eine Internetagentur durchgeführt werden. In diesem Fall erhält der Shopinhaber auch eine Einweisung in die Pflege und zahlreiche wertvolle Praxistipps, so dass von Anfang an alles rund läuft.

Die Ware ist vor Ort, der Shop eingerichtet – nun kann die Selbstständigkeit mit dem eigenen Modeshop beginnen.

Im folgenden Video erklärt der Steuerberater Jörg Reimer einige Tricks, die bei der Existenzgründung beachtet werden sollten.

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