Was tun bei verfärbten Fingernägeln?

Die Gründe für verfärbte Nägel sind vielfältig. Durch das Rauchen neigen die Fingernägel zu gelben Verfärbungen durch Nikotin. Besonders an den Fingern, mit denen die Zigarette gehalten wird, sind die Verfärbungen stark ausgeprägt. Ein anderer Grund besteht aus der häufigen Verwendung von Nagellack. Durch die Chemikalien im Lack können die Fingernägel der Lackfarbe entsprechend verfärbt werden. Besonders häufig kommt dieses bei kräftigen oder dunklen Farben vor.

Hausmittel können helfen

Die Liste an Hausmitteln, die bei verfärbten Fingernägeln helfen sollen, ist lang. Doch nicht bei jedem helfen Hausmittel gleich gut. Die einen schwören auf Zitronensaft, die anderen auf Essig und wieder andere auf Salz und Zucker. Ob das Richtige dabei ist, ist nur durch Probieren herauszufinden.

Zitronensaft entfernt mit seiner Säure die verschiedensten Arten von Flecken. Selbst hartnäckiger Kirschsaft wird durch die enthaltene Ascorbinsäure neutralisiert. Zur Bekämpfung unschöner Verfärbungen auf den Nägeln wird Zitronensaft sanft einmassiert, einziehen gelassen und anschließend einfach abgewaschen. Dieses Hausmittel hilft jedoch nur gegen natürliche Verfärbungen, wie sie beispielsweise durch rote Beete, Kirschen oder Paprika entstehen.

In Waschpulver sind Enzyme enthalten, die Schmutz besonders effektiv abspalten. Rühren die Verfärbungen also von Schmutzablagerungen her, wie sie bei der Gartenarbeit entstehen, so hilft ein Handbad in einer Lauge aus Waschpulver und warmen Wasser. Ähnlich funktioniert es mit einer Lauge aus Natron beziehungsweise Backpulver und Wasser. Auch Reinigungstabs für Zahnspangen und Gebisse, aufgelöst in Wasser, stellen eine Alternative dar. Wichtig nach allen Handbädern ist, die Nägel und Hände mit einer weichen Nagelbürste abzubürsten und gründlich zu waschen, um alle Reste der Lauge wieder zu entfernen.

Mit Chemie der Verfärbung zu Leibe rücken

Im Handel sind zahlreichen Nagelentfärber, -aufheller und Whitener erhältlich. Insbesondere die Entfärber und Aufheller arbeiten mit chemischen Stoffen, die bei häufiger Anwendung den Nagel schädigen können. Whitener fungieren als Unterlack und überdecken die Verfärbung in der Regel mit einem Klarlack, der bläuliche Farbpigmente erhält. So wirkt der Nagel weißer.

Mechanische Hilfsmittel können die Lösung sein

In manchen Fällen hilft nur noch der Gang zur Kosmetikerin um an den Nägeln noch etwas zu retten

Gegen Verfärbungen der Fingernägel jeglicher Art kann die Politurfeile helfen. Diese besteht meist aus drei Phasen in unterschiedlicher Farbgebung und mit unterschiedlicher Körnung und wird auf der Nageloberfläche angewandt. Die erste Phase ist die mit der gröbsten Körnung. Bei der Anwendung wird die Oberfläche des Nagels angeraut und Verschmutzungen abgeschmirgelt. Mit der zweiten Phase, die viel feiner gekörnt ist, werden feine Riefen und Rillen aus der Nageloberfläche geschliffen. Zum Abschluss wird der Nagel mit der feinsten Phase poliert. Dadurch werden Verfärbungen und Rillen entfernt und der Fingernagel erhält einen natürlichen, strahlenden Glanz.

Vorsicht ist jedoch bei Ungeübten geboten, denn insbesondere mit der groben Feile darf der Fingernagel nicht zu lange bearbeitet werden, da ansonsten zu viel Material abgetragen und der Fingernagel dadurch sehr dünn wird.

Professionelle Hilfe im Nagelstudio

Ist die Verfärbung so hartnäckig, dass kein Hausmittel mehr hilft und sitzt sie so tief im Nagel, dass auch die Polierfeile am Ende ist, bleibt nur noch der Weg ins Nagelstudio. Mit professionellem Handwerkszeug können Kosmetikerinnen meist noch etwas retten.

Vorbeugung statt Nachsorge

Das wirkungsvollste Mittel gegen hässliche Nagelverfärbungen ist jedoch die Vorbeugung. Unterlacke verhindern Verfärbungen durch kräftige oder dunkle Nagellacke. Handschuhe schützen vor unschönen Verschmutzungen bei der Gartenarbeit.

Hübsch lackierte Fingernägel sehen außerdem nicht nur gut aus, sondern versiegeln den Nagel und bewahren auf diese Weise zusätzlich vor unschönen Verfärbungen durch weitere Fremdeinwirkung.

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