Mode im Wandel der Zeit

Kleidung war schon immer mehr als nur ein Gebrauchsgegenstand. Der ständige Wandel der Mode machte sie auch zu einem optischen Erlebnis. Kleidung zeigte nicht zuletzt, wer wohlhabend war und welchem Stand er angehörte. Vom Mittelalter bis in die Gegenwart hat sich vieles verändert – einiges aber auch nicht.

Im Mittelalter trug das einfache Volk sachdienliche, teils kratzige Gewänder aus Hanf, Leinen, Schafwolle oder Nessel. Teure Importstoffe, wie beispielsweise Seide, veredelte und aufwändig gefärbte Tuche konnten sich nur die höheren Stände leisten. Am kostbarsten war Purpur, es wurde daher nur vom Hochadel getragen. Man erkannte an der Kleidung sofort, wen man vor sich hatte.

Das Wort Mode

Im laufe der Jahre hat sich die Mode doch erheblich gewandelt

„Mode“ als Begriff wurde im 17. Jahrhundert geprägt. Die Barockzeit führte mit all ihrer Opulenz zu einem neuen Modebewusstsein. Man zeigte Dekolleté, die Röcke waren gepolstert und zunächst noch bodenlang. In der zweiten Hälfte des Jahrhunderts wurde es modern, Fuß zu zeigen, die Röcke wurden kürzer. Die Mode des Adels, deren Silhouetten durch Korsette und Polster oft weit von natürlichen Körperformen entfernt waren, zeigte deutlich, dass man nicht arbeiten musste.

Im 19. Jahrhundert änderte sich das Modebewusstsein erneut. Der natürliche Lebensstil stand im Vordergrund, Kleider wurden dem griechisch-römischen Altertum nachempfunden. Weich fallend, unter der Brust gebunden und mit kleinen Ärmeln zeigte sich das „Empire“-Kleid, das bis heute aus der Mode nicht wegzudenken ist. Große Hüte sollten vor der Sonne schützen und den blassen Teint bewahren.

Haute Couture

Die Haute Couture entwickelte sich im 20. Jahrhundert zum Inbegriff der Eleganz. Frauen wurden endlich aus den Korsetten befreit, neue Formen und lose Schnitte sorgen für Bewegungsfreiheit. Frauen gelangten zu einem neuen Selbstbewusstsein, wurden erwerbstätig. Erstmals wurde richtig Bein gezeigt, die gerade geschnittenen Flapper-Kleider waren knielang, Rückenausschnitte und Spaghettiträger gaben tiefe Einblicke. Auch Hosen waren plötzlich für Frauen kein Tabu mehr.

Figurbetonte, und sehr feminine Schnitte wurden dagegen in den 30ern modern. Die Swing-Ära war elegant, doch auch die Knappheit in den Kriegsjahren machte sich bemerkbar: Die Schnitte wurden figurnah, um Stoff zu sparen.

Nachkriegsjahre

In der Nachkriegszeit wurde Mode vielseitig. Üppige Petticoats und schmale Bleistiftröcke wurden zum Trend. Das unbequeme Mieder erlebte ein Comeback, denn die kurvige Sanduhr-Figur mit Wespentaille war das Schönheitsideal. Gleich zwei modische Neuerungen erregten die Gemüter: Der Bikini zeigte unglaublich viel Haut und sorgte für Skandale. Seine Verbannung aus der Mode war jedoch nur von kurzer Dauer. Ebenso skandalös erschien der Minirock, als er die Laufstege der Welt, und bald darauf auch die Stadtbilder eroberte. Doch auch er entwickelte sich zu einem modischen Dauerbrenner, der seither immer im Trend liegt.

Ständiger Wandel

Mode verändert sich stetig und bleibt spannend, was letztlich den Spaß daran ausmacht. Die Rocksäume steigen und fallen, Formen ändern sich, neue Materialien sorgen für hochwertige Kleidung, die angenehm zu tragen ist.
Natürlich zeigt sich auch heute noch in der Mode, wer wohlhabend ist, und wer nicht. Teure Designerware und edle Marken kleiden diejenigen, die sich etwas leisten können. Im Kontrast dazu steht die preiswertere Stangenware für das gemeine Volk. Optisch ist jedoch oft kein Unterschied mehr auszumachen.
Auch Dress-Codes bestimmen den Alltag in bestimmten Berufen, Rängen und auf hohen Ämtern. Es gibt noch Tabus, die nicht gebrochen werden sollten. Dennoch weichen die Grenzen zunehmend auf. Mode ist auch ein Zeichen von Individualität. Wichtiger als Noblesse ist das Finden des eigenen Stils. Es gilt die eigene Persönlichkeit mit der Kleidung zu unterstreichen. Die Möglichkeiten sind dafür heute grenzenlos.

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